"Strausberg kenn ich, Strausberg kann ich." – Meine Kandidatur als Bürgermeisterin für Strausberg 2026
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In den letzten Tagen haben mich viele Nachrichten erreicht. Viele ehrlich gemeint, einige auch voller Sorge, weil das Gerücht im Umlauf ist, ich würde die Wahl zur Bürgermeisterin nicht annehmen.
Ich kann gut verstehen, dass das verunsichert. Deshalb möchte ich es ganz klar sagen: Am 31. März 2026 wurde ich vom Wahlausschuss offiziell als hauptamtlich Bürgermeisterin bestätigt. Und ja: ich nehme die Wahl an.
Meine Annahmeerklärung gebe ich morgen persönlich in der Stadtverwaltung ab.
Gleichzeitig ist das für mich gerade keine einfache Zeit. Ich stehe zwischen zwei Welten: meiner bisherigen Arbeit und der neuen Verantwortung für unsere Stadt. Solange das Verfahren läuft, ist noch nicht abschließend entschieden, wie und wann ich dieses Amt antreten kann – und was ich in dieser Zeit mit meinem Arbeitgeber vereinbaren kann und muss.
Ich nehme diese Situation sehr ernst und gehe Schritt für Schritt – mit Respekt vor dem Amt und vor dem, was vor uns liegt.
Was jetzt passiert, ist kein alltäglicher Ablauf, sondern den besonderen Umständen dieser Wahl geschuldet:
Rund um die Wahl gab es Unklarheiten und rechtliche Fragen, die geklärt werden müssen. Deshalb wird jetzt geprüft, welche Wahleinsprüche es gibt und wie damit umzugehen ist.
Dafür wurde ein zeitweiliger Ausschuss gebildet- dieser tagt:
18:30 Uhr am 07.04.26 in der Stadtverwaltung Strausberg
Hier beginnt die inhaltliche Prüfung.
Die endgültige Entscheidung trifft dann die Stadtverordnetenversammlung:
Mir ist wichtig: Das ist kein Hinterzimmer, sondern ein offener, demokratischer Prozess. Die Sitzungen sind teilweise öffentlich. Sie können dabei sein, zuhören und sich ein eigenes Bild machen.
Ich weiß, dass viele gerade genau hinschauen. Und ich finde das richtig.
Danke für eure Nachrichten, eure Gedanken und euer Vertrauen in den letzten Tagen. Das gibt mir Rückenwind für alles, was vor uns liegt.